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Spiegel
'Mozart's 'Gran Partita' is even more moving when Trevor Pinnock conducts...'
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American Record Guide
'...the RAM Soloists offer a fantastic performance well worth hearing. The group plays with excellent clarity, balance, blend, technique, and intensity.'
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Fanfare
'... some of the most phenomenal woodwind playing you're ever likely to hear.'
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Primephonic
4½ Stars
'I think this Gran Partita might just come with me to my desert island'
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Audiophile Audition
5 Stars
'...they give him a warmth in their virtuosity that amounts in Mozart's very seductive Serenade, to sex appeal.'
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The New Listener
„Dabei sind stets die zentralen Stimmen gut hörbar und lassen einen fein abgewogenen Kontrapunkt entstehen."
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SWR2
„Trevor Pinnock weist alle Meriten eines großen Mozart-Interpreten auf: Er trifft nicht nur diese aparte klangliche Identität ganz genau, er hat auch ein Gespür für die delikate Phrasierung und für den rhythmischen Impuls, für den Swing dieser Musik - gut zu hören im Finale."
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Pizzicato
4 Stars
„brillanten...verschwenderisch farbreichen Spiel und einem ebenso beschwingten wie dynamisch reichen Musizieren, einer wunderbaren Klangtransparenz und viel Schwung blühen beide Werke auf und werden zum Maßstab für elegant und raffinierte Bläserkultur.“
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The Arts Desk
'The sound has a delicious weight and richness. The instrumental colours are nicely blended...Effortless playing - a really enjoyable disc.'
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The Guardian
4 Stars
'seriously impressive'
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Gramophone
'a compelling performance [and a] rather winning disc'
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MusicWeb International
'...delivered with aplomb by Pinnock and his group.'
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Sid's Classical Reviews
5 Stars
'It's a lovely programme, excellently performed and beautifully recorded.'
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All Music
4 Stars
'Here, with the more youthful Royal Academy of Music Soloists Ensemble, [Pinnock] achieves one of his most distinctive Mozart creations.'
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Royal Academy of Music Soloists Ensemble & Trevor Pinnock - Mozart: Gran Partita - Ouverture - Junge Welt


29 September 2016
Junge Welt
Stefan Siegert

Schier Unmögliches wird gerne als Quadratur des Kreises bezeichnet. Das Unmögliche war Mozarts Alleinstellungsmerkmal. Aber kaum vorstellbar, dass er begeistert gewesen wäre, aus etwas so Rundem wie der Sonne etwas so Dröges wie ein Quadrat zu machen. Mit einer Bläserserenade eine im Wien der beginnenden 1780er Jahre auslaufende Gattung noch einmal zu etwas denkbar Frischem und Tiefgründigen zu machen – das ging offenbar. Wie gut es bis heute geht, führt in einer Neuaufnahme von Mozarts »Gran Partita« Trevor Pinnock vor. Der britische Dirigent hat seit den 1990er Jahren fast alles aufgenommen, was Mozart an Sakral- und Orchestermusik komponiert hat (bei Archiv/Deutsche Grammophon). Ohne freilich von der bei so etwas doch nun eigentlich unfehlbaren Queen dafür geadelt oder von der Musikwelt als einer der größten lebenden Mozart-Interpreten anerkannt worden zu sein, was er sicherlich ist. Pinnock macht unbeirrt weiter. Beim wohl berühmtesten Satz von Mozarts B-Dur Serenade, dem Adagio, umgeht der Brite die im düster Engelhaften aufgestellte Romantikfalle. Pinnock kennt sich – fürs Mozart-Spiel äußerst vorteilhaft – als Dirigent und Cembalist bestens mit Bach aus, das heißt er musiziert an Stellen mit Herzrhythmus zügig und behält, wenn es schön wird, einen kühlen Kopf. Auch wenn Mozart in der Romanze und besonders innig in der vorletzten der Variationen aus dem Taglicht einer dem Adel verpflichteten Konventionalität ins Zwielicht der in früher Bürgerseele empfundenen Realität tritt, zeigt Pinnock nichts vor, das sich nicht, entsprechend gespielt, im Gemüt der Hörerin von selbst aus der Musik ergäbe. Im Allegro-Finale der »Gran Partita« macht sich bezahlt, dass Pinnock dieses neben Mozarts C-moll-Serenade für acht Bläser einzigartige Beispiel seiner Gattung (herrlich dunkler Klang durch Bassetthörner, vier Waldhörner und Kontrafagott) mit einem Ensemble von Studenten der Royal Academy eingespielt hat. Derart überzeugend jubeln, wie hier von Mozart komponiert, kann nur die Jugend.
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