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Spiegel
'Mozart's 'Gran Partita' is even more moving when Trevor Pinnock conducts...'
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American Record Guide
'...the RAM Soloists offer a fantastic performance well worth hearing. The group plays with excellent clarity, balance, blend, technique, and intensity.'
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Fanfare
'... some of the most phenomenal woodwind playing you're ever likely to hear.'
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Primephonic
4½ Stars
'I think this Gran Partita might just come with me to my desert island'
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Audiophile Audition
5 Stars
'...they give him a warmth in their virtuosity that amounts in Mozart's very seductive Serenade, to sex appeal.'
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The New Listener
„Dabei sind stets die zentralen Stimmen gut hörbar und lassen einen fein abgewogenen Kontrapunkt entstehen."
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Pizzicato
4 Stars
„brillanten...verschwenderisch farbreichen Spiel und einem ebenso beschwingten wie dynamisch reichen Musizieren, einer wunderbaren Klangtransparenz und viel Schwung blühen beide Werke auf und werden zum Maßstab für elegant und raffinierte Bläserkultur.“
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The Arts Desk
'The sound has a delicious weight and richness. The instrumental colours are nicely blended...Effortless playing - a really enjoyable disc.'
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The Guardian
4 Stars
'seriously impressive'
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Gramophone
'a compelling performance [and a] rather winning disc'
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MusicWeb International
'...delivered with aplomb by Pinnock and his group.'
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Sid's Classical Reviews
5 Stars
'It's a lovely programme, excellently performed and beautifully recorded.'
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All Music
4 Stars
'Here, with the more youthful Royal Academy of Music Soloists Ensemble, [Pinnock] achieves one of his most distinctive Mozart creations.'
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Royal Academy of Music Soloists Ensemble & Trevor Pinnock - Mozart: Gran Partita - SWR2


17 June 2016
SWR2
Susanne Stähr

Delikate Phrasierung

Mozarts Serenade B-Dur KV 361 für 13 Blasinstrumente entstand wahrscheinlich 1784 in Wien. Sie ist ein ausgreifendes Werk von bald 50 Minuten Spieldauer und weit mehr als ein leichtes, eingängiges Divertissement. Sie durchmisst ganze Welten des Ausdrucks und der Klangrede. Hört man zum Beispiel den dritten Satz, das Adagio, in der Lesart von Trevor Pinnock, dann hat es fast schon eine sakrale Aura oder erinnert an ein freimaurerisches Zeremoniell. Am Anfang steht eine Urformel, die dann, auf dem festen Fundament eines ostinaten Basses, von einer Stimme an die andere weitergereicht wird - das ist wie bei einem antiphonalen Wechselgesang in der Kirchenmusik. Frappierend ist, wie sich die 13 Blasinstrumente zu immer neuen Kleinensembles zusammenfinden und sich dabei die Klangfarben ändern: wie bei einem Kaleidoskop oder bei einem Kirchenfenster, dessen Farbintensität je nach Lichteinfall changiert.

Pinnock, der Ende des Jahres seines 70. Geburtstag feiert und der die historisch informierte Aufführungspraxis mit dem English Concert über Jahrzehnte mitgeprägt hat - dieser Trevor Pinnock weist alle Meriten eines großen Mozart-Interpreten auf: Er trifft nicht nur diese aparte klangliche Identität ganz genau, er hat auch ein Gespür für die delikate Phrasierung und für den rhythmischen Impuls, für den Swing dieser Musik - gut zu hören im Finale.

Das Solistenensemble aus Studierenden der Londoner Royal Academy of Musicist durch die Bank exzellent besetzt. Die jungen Musiker meistern die hohen virtuosen Anforderungen mit scheinbarer Leichtigkeit. Ganz so hätte sich Mozart das wohl selbst auch gewünscht. Denn sein höchstes Lob lautete: „Man merkt nicht, dass es schwer ist. Man glaubt, man kann es gleich nachmachen. Und das ist das Wahre."


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