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Po prostu - elektryczny jazz na dobrym poziomie
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4 Stars
A gem of an album that proves shockingly addictive
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York Press
"...the album is never dull."
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Hi-Fi News
5 Stars
"Refreshing, no-nonsense pianism, bursting with ideas."
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The Observer
music that is by turns energetic and reflective, but always sparklingly melodic.
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The Independent
4 Stars
"...sonic attack..."
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FT
Originals that "mix light-fingered funk, riffy swing and ballads with ease and elegance"
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Audiophile Audition
4 Stars
"clean and spacious"
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Mojo
4 Stars
"[a] celebration of sophistication, musicality and muscularity"
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The Scotsman
"...powerful and inventive..."
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The Herald
"...fine playing..."
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Evening Standard
4 Stars
"..an intelligent, propulsive hour of unhistrionic jazz."
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Yorkshire Post
"supercharged"
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BBC Music Magazine
5 Stars
BBC Music Choice: "...a triumph of Welsh wizardry."
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HiFi.nl
"...kracht staat hier gelijk aan innerlijke overtuiging."
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The Jazz Breakfast
"...clear joy in music-making."
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The Guardian
"...a scalding account of Giant Steps demonstrates Williams's delicate touch..."
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LondonJazz
"The listener is drawn in...Great stuff."
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Jazzwise
"Williams' originals are written, arranged and played by the trio with both taste and restraint."
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Ejazznews
Williams asserts his considerable authority as a jazz keyboardist
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Vortex
...a pleasingly varied, but consistently powerful album from a fiercely but sensitively interactive trio.
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Shock! - Gareth Williams Power Trio - Sempre Audio


09 March 2009
Sempre Audio
Michael Holzinger

Es ist wahrlich ein „Schock", wie geschmeidig und unmittelbar dieses Album aus den Lautsprechern tönt. So lässt man sich gerne schockieren! Obwohl der dem Trio namensgebende Pianist Gareth Williams bereits seit den frühen 1990igern als professioneller Musiker tätig ist, ist nun mit „Shock" sein wirkliches Debüt-Album bei Linn Records erschienen.

Das Gareth Williams Power Trio, mit Gareth Williams am Klavier und den Keyboards, Laurence Cottle am Bass und Ian Thomas am Schlagzeug, haben mit „Shock" ein wirklich bemerkenswertes Album geschaffen, das feinsinnige Freunde der klassischen, entspannten und virtuos vorgetragenen Jazzklänge glücklich machen sollte.

Dabei bestritt Gareth Williams zu Beginn seiner Karriere einen etwas anderen Weg. Sein erstes großes Engagement war als Keyboarder der britischen Jazz/Hip-Hop Gruppe Us 3, mit denen er im Jahr 1993 nicht nur eine Welttournee bestritt, und die mit „Cantaloop" vom 1993 erschienen Album „Hand on the tourch" bei Blue Note ihren größten internationalen Erfolg feierten. Ebenso wirkte Williams auf dem Album „Broadway & 52nd" von Us 3 mit, das im Jahr 1997 ebenfalls bei Blue Note erschien.

Seit Jahr und Tag arbeitet Gareth Williams übrigens mit Claire Martin zusammen. In diesem Umfeld tritt der Musiker nicht nur als Pianist, Gitarrist und Sänger auf, er schrieb und arrangierte zudem auch etliche Titel für Claire Martin. Darüber hinaus spielte Williams mit einer Reihe von nationalen als auch internationalen Größen der Jazz-Szene wie Art Farmer, George Coleman, Bud Shank, James Moody, Dave Liebman, Jim Mullen, Martin Taylor, Martin Drew und vielen, vielen mehr.

Im Zusammenspiel mit Gareth Williams Mitstreitern Laurence Cottle sowie Ian Thomas, und deren virtuoser Beherrschung ihrer Instrumente sowie ihrer musikalischen Vielseitigkeit quer durch alle Stile, kann man mit Fug und Recht von einem wahren Power Trio sprechen.

Das nunmehr vorliegende Album ist ein, wie Gareth Williams im Begleitheft anführt, lang gehegter Wunsch. Es sei eine Art von Dokumentation über die Zusammenarbeit mit zwei seiner besten Freunde, im Leben, als auch im musikalischen Schaffen. So ist es nicht weiter erstaunlich, dass dieses Album nahezu ausschließlich Kompositionen von Gareth Williams enthält. Lediglich der dritte Titel „Giant steps" stammt aus der Feder von John Coltrane. Wobei der Künstler bei der Komposition sowie den Arrangements der Stücke auf „Shock" durchaus Anspielungen an bekannte Standards durchblitzen lässt. Insgesamt enthält das Album „Shock" auch wenig Überraschungen. Es ging den Musikern weniger darum, gänzlich neue Wege zu bestreiten. Das Power Trio sei, so Gareth Williams, nicht mehr und nicht weniger die Band, in der er immer spielen wollte. Es ginge nicht darum, besser, anders, lauter, schneller... zu sein, es ging schlicht und einfach darum, man selbst zu sein.

So konnte jedes Mitglied des Trios individuelle Vorstellungen mit einbringen, die natürlich jeweils von unterschiedlichsten Einflüssen anderer Musiker und Stile geprägt waren. Herausgekommen ist dabei eine bunte, aber nichtsdestotrotz überaus sympathische und homogene Mischung, irgendwo zwischen Freddie King, Bill Evans, Thin Lizzy, Led Zeppelin, Cream, Hendrix und Gustav Mahler, wie Gareth Williams es sehr treffend selbst beschreibt.

Die Aufnahmen fanden im Dezember 2007 sowie im Februar 2008 im Studio The Bunker, Welwyn, Herts, statt. Als Produzent für das Album fungierte Laurence Cottle, am Mischpult saßen John Gallen, Steve Cooper und Ralph Salmins. Für das Mastering sowie die Surround-Abmischung zeichnete Philip Hobbs und Julia Thomas verantwortlich.

Das Album „Shock" wird als Hybrid-SACD angeboten, auf der nicht nur eine Stereo-Abmischung und 5.1 Surround-Version zu finden ist, das Material auf dem Audio-CD Layer ist zudem in HDCD kodiert.

Mit „Shock" legt das Gareth Williams Power Trio ein wirklich solides, durchaus beeindruckendes Erstlingswerk vor. Geradezu still und leise, aber vielleicht gerade deshalb so eindringlich und überraschend, grooved und swingt sich Nummer für Nummer ins Herz des Zuhörers.


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