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Paavo Järvi - Tchaikovsky: Symphony No. 5 - Deutschen Schallplattenkritik

Schon das einleitende, klagende Klarinettensolo macht klar, dass hier Entscheidendes verhandelt wird: Es geht um alles oder nichts. Paavo Järvi und sein hoch motiviertes Tonhalle-Orchester durchleben Tschaikowskys Fünfte als großes Drama. Das ist direkt, plastisch, stringent, und tönt bis zum Finale dieser russischen Schicksalssymphonie nie parfümiert, immer packend. Auch in der oft unterschätzten Orchesterfantasie »Francesca da Rimini« geht es musikalisch um Leben und Tod. Das dürfte ein spannender Tschaikowsky-Zyklus aus Zürich werden! 

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Deutschen Schallplattenkritik
15 February 2021